3D-Bastel-Technik

3D-Technik-Bilder bedeute, dass das Bild eine 3 Dimensionale Struktur hat. Es ist nicht nur breit und hoch, sondern hat auch eine gewisse Tiefe. Das Bild besteht immer aus ein Grundbild und mindestens eine Schicht mit der Absicht eine Tiefe zu erreichen. Die bekannteste Technik, "3D-Technik" genannt, besteht aus verschiedenen übereinander liegenden Schichten. Diese Schichten sind schon zum ausschneiden vorgegeben, das nennt man dann Etappen-Bögen oder Knipwerk. Die andere Möglichkeit ist, man hat 2 bis 4-mal das gleiche Motiv. Eines dient als Hintergrund und die anderen zum ausschneiden.
Das fertige 3D-Bild können Sie auf Karten, einer Scheibe aus Kunststoff, frei oder in einer Kugel, auf einen Malkarton, ein Bespannter Keilrahmen, 3D-Rahmen und vieles mehr auftragen.

Das Prinzip ist ganz einfach.

Anleitung

Etappen-Bogen:
Schneiden Sie alle gedruckten Teile aus. Das größte Teil dient als Hintergrund.

Gleiche Drucke:
etwas schwieriger lässt aber mehr Spielraum für Kreativität.

Hintergrund:
Wenn sich der Druck dazu eignet, kann man diesen dazu verwenden und als erste Schicht oder Hintergrundnehmen. Sie können aber auch einen andren Druck als Hintergrund nehmen oder diesen malen.

Ausschneiden:
Die anderen Bilder schneiden Sie so aus, das die Teile die vorne sind, mehrmals vorkommen und die weiter weg sind weniger. Meistens 3 Schichten, können aber auch mehr oder weniger sein. Nun kleben Sie diese Teile genau übereinander mit einem Abstanzhalter.

Abstanzhalter:
Für den Abstand zwischen die verschiedenen Schichten kann man verwenden:

Prägen:
Um dem Ganze eine bessere Plastizität zu verleihen, sollten die Teile von der Rückseite etwas modelliert werden. Diese können Sie auf einer weichen Unterlage (Re9202), mit einem Prägestift (Re9207) zum markieren von der Vorderseite mit der kleinen Spitze arbeiten, und mit der dicken Spitze zum Ausprägen von der Rückseite. Für größere Bereiche können Sie z.B. die Rückseite der Schere oder ein Teelöffel, verwenden.

Finish mit 3D-Lack:
Zum Schluss sieht es sehr gut aus, wen sie einige Teile mit 3D-Lack auf Wasserbasis (Ef-9314910) oder auf Kunstharzbasis (Re90004) nacharbeiten.

3D-Technik mit Papierservietten:
Die Vielfalt der Motive von Servietten ist eine gute Voraussetzung um das passende Motiv zu finden. Da das Serviettenpapier sehr dünn ist muss es vorher auf festem Papier aufgeklebt werden.

Alternative:

Weißes Tonpapier mit Mod-Podge bestreichen und die Serviette nach dem trocknen aufbügeln. Backpapier rüberlegen. Jetzt ist es ein Bilderdruck aus festem Papier.

Hinweis:
Verwenden Sie zum Ausschneiden kleinere Teile eine spitzte Schere z.B. die Spezialschere (LS500600) oder eine Pinzettenschere (LS500599) u/o ein Skalpell ( Re9280) mit einer Schneideunterlage (LS500138). Für Glückwunschkarten und kleine Bilder gibt es besondere 3D-Einlagen (Re0981…), Zierrahmen (RE3160…) und gewölbte Klarsichtfenster (Re9820). Bei breitem Holzrahmen ist es besonders interessant wenn das Motiv am Rahmen weiter verläuft mit einer Malerei. Man kann auch 3D-Bilder mit Metallprägefolie machen, dazu siehe Anleitung "Metallprägen".

Die Anleitungen sollen nur eine Hilfe sein und sind vielleicht nicht vollständig. Ich übernehme keine Verantwortung für evtl. Schaden.

Und jetzt viel Spaß damit!!!