Anleitung für die Arbeit mit Acrylmosaiksteinen:
Allgemeines:
Die Acryl-Mosaiksteine in 10x10 mm oder 5x5 mm
(1) sind sehr leicht und können auch
problemlos auf “leichte“ Untergründe geklebt werden, wie z.B. auf
Papier, Folie (Creapop-Folie) (1).
Die Kanten sind abgerundet und gleichmäßig, so kann man sie auch ohne
„Fugen“ verwenden.
Aufkleben:
Zum aufkleben der Mosaiken eignet sich „dicker“ Kleber besser, wie z.B.
Dekofix (1) oder Mosaikkleber von Efco. (1)
Besonders einfach geht es auf selbstklebender Folie wie z.B. CREApop
(1). Die freien Fugen kann man auf der Folie mit Glitter
(1) bestreuen. Man setzt die Mosaiken eng aneinander oder man
verfugt oder bestreut die Zwischenräume.
Mosaik zerkleinern: (Nur für die 10 x 10 mm)
Am besten kann man die Acryl-Mosaiken mit einem kräftigen
Seitenschneider, eine Kröselzange für Mosaik
(1) oder mit einer Schere
(1) zerkleinern. Dabei die Schere ganz am Ansatz anlegen
und beide Teile mit der Hand festhalten (eventuell das Mosaik auf
Tesafilm kleben). Es erfordert etwas Übung aber dann geht es.
Ganz kleine Krümel aussortieren und nicht gelungene Zuschnitte
aufbewahren für evtl. spätere Kreationen.
Mosaikfläche ausfugen:
Dafür gibt es eine weiße Fugenmasse (Art. Ra1460100) (1) die angerührt
werden muss. Anleitung steht auf der Packung.
Vorlage übertragen:
Eigene Kreationen oder eine Vorlage auf stabile Pappe übertragen.
Ausschneiden und Konturen auf das Objekt übertragen.
Bei Verwendung von transparenter Folie oder bei Glas, Vorlage in eine
transparente Hülle legen, diese mit Tesafilm von Links befestigen und
Mosaiken direkt aufkleben. Bei selbstklebender Folie braucht man keinen
Kleber.
Es gibt auch Bastelpackungen mit Vorlagen speziell für Mosaiken
in 10x10 und 5x5 mm (1) und doppelseitiges Klebefolie.
Gleichmäßigen Abstand:
Um bei der selbstklebenden Folie (1) einen gleichmäßigen Reihen-Abstand
zu erreichen, helfe ich mir mit einer Kordel, die ich an der
fertigen Reihe anlege und andrücke. Entlang dieser Kordel führe ich
meine neue Reihe. Für die weitere oder nächste Reihe nehme ich sie ab
und lege sie neu auf. Den Vertikalen-Abstand mache ich nach Augenmass.
Auftragen auf Kunststoffkugeln:
Um die Mosaiken auf die Kunststoffkugeln (1) aufzukleben,
benutze ich Mosaikenkleber von Efco (1)
Wenn Sie die Kugel später beleuchten möchten, muss sie ein Loch
haben. Sie bekommen die Kugel schon gelocht. (1)
Ich bearbeite jede Halbkugel separat (so kann man sie besser halten).
Beginne bei der Trennkante. Der Abstand und Aufteilung ist
Geschmacksache.
Der Kleber wird großzügig in ca. 3 x 2 cm breite Streifen
aufgetragen und mit einem alten Borstenpinsel betupft, so dass eine
unregelmäßige Fläche entsteht. In dieser feuchten und unregelmäßigen
dicken Fläche werden 2 oder 3 Mosaiken eingebettet.
So geht es reihum bis das obere „Zentrum“ erreicht ist. Mann kann die
Mosaiken noch eine gewisse Zeit verschieben.
Zweck dieser besonderen Art zu kleben ist, dass die Fugen hierbei
nicht ganz glatt und durchsichtig werden. Sie soll wie bei einer
Duschkabine die Innenbeleuchtung aber nicht die Details von den Lämpchen
sehen.
Sie können auch etwas Glimmer (1) in die Fugen streuen, bevor der
Kleber ganz trocken ist. Über Nacht trocknen lassen.
Wenn beide Hälften der Kugel trocken sind, wird die Seite mit dem Loch
mit Lämpchen der Lichterkette (1) bestückt. Je nach Größe der
Kugel mit 1 bis 4 Stück.
Wenn die Kugeln später als Dekoration hingelegt werden, reicht
es, beide Hälften zusammenzudrücken. Wenn diese aber als Girlande
aufhängt werden sollen, ist es empfehlenswert, beide Hälften
zusammenzukleben.
Wegen der Rundung ist das Fugen bei beleuchteten Kugeln nicht zu
empfehlen, da es sehr leicht passieren kann, das die Fugenmasse sich
unter das Mosaik schleicht und durch das Mosaik sichtbar wird, was
unschön aussieht und sich nicht beheben lässt.
Sie bekommen auch bei uns Fachliteratur (1), in welcher eventuell auch
andere Anleitungen zu finden sind. Probieren Sie es aus, dieses ist
meine Erfahrung.
Viel Spaß
Ilse Michaelsen
Und jetzt viel Spaß damit!!!